Margot Hielscher

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Vita

Margot Hielscher wurde am 29. September 1919 in Berlin geboren. Da ihre Eltern sehr musikalisch waren, kam sie schon in frühesten Jahren mit Gesang und Klavierspiel in Berührung. Klavierunterricht hatte sie u.a. bei Rudolf Serkin.

1936 begann sie in Berlin eine Ausbildung zur Kostümbildnerin und Modedesignerin, gleichzeitig nahm sie Gesangs- und Schauspielunterricht. 1939 ergriff sie die Chance, probeweise bei der Ufa als Kostümberaterin zu arbeiten. Dabei wurde ihr gestalterisches Talent  von Heinz Rühmann entdeckt. Gleichzeitig vermittelte Theo Mackeben, den seine Kollegen den „Musik-Papst des deutschen Tonfilms“ nannten, ihr eine erste Rolle: Als Maria Stuart an der Seite von Zarah Leander in dem Film „Das Herz der Königin“!

Bis zum Ende des Krieges folgten noch sieben weitere Rollen, ab 1942 war sie dabei für die Bavaria-Film in München tätig. 1943 sang sie "Frauen sind keine Engel“ in dem gleichnamigen Film von Willy Forst, das Lied, das fortan mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wurde wie kein anderes.

Unmittelbar nach Ende des Krieges begann Margot Hielscher eine zweite Laufbahn als Sängerin. Mit „Margot´s Revue“ reiste sie eineinhalb Jahre lang durch Clubs in der amerikanischen Besatzungszone, und weitere zweieinhalb Jahre mit dem „Close Harmony- Quartett“ durch die „Trizone“.
Bei den Dreharbeiten zu dem autobiographisch angehauchten Film „Hallo, Fräulein“ lernte sie den Filmkomponisten Friedrich Meyer kennen, den sie 1959 schließlich heiratete.

Ein Kollege bezeichnete Margot Hielscher´s Stimme einmal als Mischung zwischen Jazz- und Chansonstimme. In den Jahren 1957 und 1958 vertrat sie mit dieser Stimme die Bundesrepublik beim Eurovision Song Contest. 1957 belegte sie mit „Telefon, Telefon“ den 4. Platz, 1958 erreichte sie mit „Für zwei Groschen Musik“ den 7. Platz.

Sie pflegte Bekanntschaften u. a. zu Erich Kästner, Joachim Fuchsberger und Leonard Bernstein, Duke Ellington, Benny Goodman, Nat King Cole, Gary Cooper, Gene Kelly,  Enrico Mainardi, Herbert von Karajan und Hans-Werner Henze.

Sie moderierte eine eigene Talkshow im Bayerischen Fernsehen: „Zu Gast bei Margot Hielscher“, in der sie sich mit rund 700 Prominenten (unter anderem Maurice Chevalier und Romy Schneider) unterhielt. Daneben war sie selbst Gast in vielen großen deutschen Unterhaltungsshows, so unter anderem 1998 bei "Boulevard Bio". Eine ihrer letzten TV-Rollen spielte sie 1994 in der Serie "Nelkenkönig", danach zog sie sich vom Filmgeschäft zurück.

1978 erhielt Margot Hielscher das Bundesverdienstkreuz und 1985 das „Filmband in Gold“ für ihr langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film.

Margot Hielscher lebt seit 1942 in München.

Margot Hielschers wirkte in 60 Spielfilmen mit und hatte Hauptrollen in ca. 200 TV- Produktionen.Über 400 Gesangsaufnahmen sind von ihr erhalten, die Zahl ihrer Konzertauftritte liegt weit darüber.

Filmrollen

"Das Herz der Königin" (1940)
Auf Wiederseh'n, Franziska (1941)
"Frauen sind keine Engel" (1943)
"Liebespremiere" (1943)
"Das Lied der Nachtigall" (1943)
Spuk im Schloss (1943)
Reise in die Vergangenheit (1943)
Der Täter ist unter uns (1944)
Dreimal Komödie (1945)
Der blaue Strohhut (1949)
Hallo, Fräulein (1949)
Liebe auf Eis (1950)
Nachts auf den Strassen (1951)
Heimweh nach Dir (1952)
The Devil makes three - Des Teufels Erbe (1952)
Salto mortale (1953)
Die Mücke (1954)
Anastasia - die letzte Zarentochter (1956)
Hoch droben auf dem Berg (1957)
Liebespremiere (1958)
Mörderspiel (1961)
Das schwarz-weiß-rote Himmelbett (1962)
Salto Mortale (Fernsehserie 1969)
Rosy und der Herr aus Bonn (1971)
Der Zauberberg (1981)
My Life for Zarah Leander (1986)
Wilder Westen inklusive (1988)
Rivalen der Rennbahn (Serie 1989)
Der Nelkenkönig (Serie 1994)

Größte Gesangserfolge:
Frauen sind keine Engel
Ich sage ja
Anette
Das Schwabinglied
Frère Jacques
Schau in meine Augen
Telefon, Telefon
Für zwei Groschen Musik

 

Auftritte in letzter Zeit:
2006 Philharmonie München
2007 Philharmonie Berlin mit dem Orchester Bob Ross
2008 Komödie im Bayerischen Hof München, zusammen mit Christian Ude